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Oft gestellte Fragen

Q: Welche Familien sind geeignet?
A: Jede Familie kann AFS Familie werden. Egal, ob Sie in einem kleinen Ort, mitten in der Stadt oder auf dem Land leben, ob Ihre Kinder noch bei Ihnen wohnen oder nicht, ob Sie eine Großfamilie oder kinderlos sind oder ob Sie Ihre Kinder alleine erziehen oder beide Eltern arbeiten. Entscheidend sind aufrichtiges Interesse an der internationalen Begegnung und am Lernen voneinander sowie Offenheit und Verständnis für einen Jugendlichen aus einer anderen Kultur.

Q: Wie wird das neue Familienmitglied ausgesucht?
A: Alle Jugendlichen, die sich für ein AFS Programm bewerben, werden in ihren Heimatländern ausgewählt. Sowohl die von den Jugendlichen ausgefüllten Bewerbungsunterlagen als auch die Familienbeschreibung der Gastfamilie und der Familienbesuch sind Grundlage für die Platzierung. Gastfamilien erhalten die Informationen über ihre AFSerin/ihren AFSer meist zwei bis drei Monate vor Programmbeginn.

Q: Was sollen Gastfamilien bieten?
A: AFSerinnen und AFSer brauchen weder ein eigenes Schlaf- noch Badezimmer. Sie sind gerne bereit das Zimmer mit dem Gastbruder oder der Gastschwester zu teilen.

Q: Müssen die AFSerInnen in die Schule gehen?
A: Der regelmäßige Schulbesuch ist Voraussetzung für den Erhalt der Aufenthaltserlaubnis in Österreich und somit verpflichtend. Der Schulbesuch ist ein wesentlicher Bestandteil für die Integration der AFSerInnen.

Q: Sprechen die AFSerInnen bereits Deutsch?
A: Dies ist sehr unterschiedlich. Alle haben einen Deutschkurs in ihrem Heimatland besucht und bekommen bei Bedarf zu Programmbeginn in Österreich Unterstützung beim Deutschlernen.

Q: Bekommen Gastfamilien einen Kostenersatz für die Aufnahme einer AFSerin/eines AFSers?
A: Die Gastfamilien erhalten kein Geld für die Aufnahme. AFS übernimmt die Kosten für Schulbücher, Schulfahrten, für die AFS Krankenversicherung und für die Kosten der AFS Aktivitäten während des Programms. Das Geld für Schulveranstaltungen (Schikurse etc.) sowie persönliches Taschengeld bringen die Jugendlichen von zu Hause mit.

Q: Wer trägt die Verantwortung für die AFSerinnen und AFSer?
A: Die Verantwortung liegt grundsätzlich bei AFS. Es gibt AFS Regeln, die allen Beteiligten bekannt sind. Jedoch sind die Familienmitglieder die wichtigsten Ansprech- und Vertrauenspersonen für den ausländischen Jugendlichen. Daher bestimmen auch die Gasteltern die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben innerhalb der Familie wie für ein eigenes Kind – mit allen Rechten und Pflichten.

Q: Und wenn Rat und Hilfe benötigt wird?
A: Jede Gastfamilie hat einen eigenen Betreuer/eine eigene Betreuerin, welche/r regelmäßigen Kontakt hält. Auch das AFS Büro hilft gerne weiter. Für dringende Notfälle ist AFS auch am Wochenende erreichbar.

Q: Was passiert, wenn die “Chemie” nicht passt?
A: Sollte die Chemie zwischen Gastfamilie und AFSerin/AFSer trotz aller Bemühungen nicht passen, wird AFS natürlich umgehend nach einer für alle Beteiligten positiven Lösung suchen.

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