Um am Programm teilzunehmen, musst Du zunächst einen Informationstag besucht haben. Man will erkennen, inwiefern das AFS Programm Deinen Erwartungen entspricht und ob Du genügend soziale Kompetenzen mitbringst, um dieses Programm erfolgreich zu meistern. Um am Community Service Programm teilnehmen zu können, brauchst Du keine professionellen Vorkenntnisse. Wichtig sind Offenheit, Freude am Umgang mit Menschen und der Wunsch, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Projekte gibt es in den verschiedensten Bereichen, z.B. im Natur- und Tierschutz-, Bildungs- und Erziehungs-, Menschenrechts-, im Bereich des Gesundheitswesens oder der Regionalentwicklung. Welches Projekt Dir zugeteilt wird, hängt von Deinen Angaben ab. In Deiner Bewerbung sollst Du Deine Vorstellungen und Wünsche genau beschreiben, damit das AFS Partnerbüro im jeweiligen Gastland aufgrund Deiner Angaben das passende Projekt für Dich suchen kann. Die endgültige Entscheidung treffen die jeweiligen Projektorganisationen selbst. Wenn sie das Gefühl haben, dass Du eigeninitiativ, motiviert und bereit bist, sie bei ihrer alltäglichen, gemeinnützigen Arbeit zu unterstützen, sollte einer erfolgreichen Zusammenarbeit bei Deinem Wunschprojekt nichts mehr im Wege stehen.
AFS Gastfamilien bewerben sich, werden von ehrenamtlichen AFS MitarbeiterInnen besucht und auf das Programm vorbereitet. Diese Gastfamilien haben den persönlichen Wunsch eine/n AFSer/in bei sich zu Hause aufzunehmen und entsprechen den AFS Kriterien. Sie bekommen keine Bezahlung und erwarten sich eine/n aufgeschlossene/n Programmteilnehmer/in, die/der Familienanschluss sucht und bereit ist, seinen/ihren Teil für eine erfolgreiche Integration zu leisten.
Prinzipiell ja! Es gibt jedoch Anmeldefristen und nur begrenzte Plätze für die einzelnen Destinationen. Je früher Du Dich bewirbst, desto größer ist die Chance, dass Du auch in das Land Deiner Wahl kommst.
Ablehnungen können aus folgenden Gründen stattfinden: Wenn Du die Alterskriterien nicht erfüllst, Du z.B. starke/r Allergiker/in, Veganer/in bist und/oder eine besondere medizinische Verpflegung brauchst.
Die Abflugtermine sind von den AFS Partnerorganisationen fix vorgegeben und insofern nicht flexibel. In dringenden Fällen besteht die Möglichkeit bezüglich einer Änderung nachzufragen. Bei einer späteren Ankunft werden allerdings wichtige Treffen, wie etwa das „Arrival Camp“, welches nach Ankunft für alle ProgrammteilnehmerInnen aus allen Ländern organisiert wird, versäumt.
Im Grunde ist die Antwort “nein”. Allerdings fragen wir immer gerne nach, falls es sich nur um ein paar Monate handelt.
Im Community Service gibt es leider keine Stipendien oder Teilnahmeermäßigungen.
Neben direkten Kosten (Versicherung, Flug, Vorbereitung, Nachbereitung, Reise bis zur Gastfamilie, Camps, Sprachkurse in nicht-englischsprachigen Ländern, Fahrtkosten zum Projekt etc.) sind im Teilnahmebeitrag auch Organisations- und Vereinskosten enthalten, die für eine aktive Vereinstätigkeit und Verwaltung anfallen. Es werden zwar die AFS Programme durch Gastfamilien und MitarbeiterInnen unentgeltlich unterstützt, aber auch die Fortführung der ehrenamtlichen Arbeit und der Ausbau und Erhalt der Freiwilligenstruktur kosten Geld. AFS ist eine Freiwilligenorganisation, welche die MitarbeiterInnen bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützt, weiter- und fortbildet, um die von AFS International vorgegebenen Standards sicher zu stellen.