Rhythmischer Samba, gitarrenlastiger Sound oder smoother Jazz. Viele Länder dieser Welt haben ihre eigene Musikgeschichte. Wir sind dem Ganzen nachgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass es einige spannende Länder für Musikliebhaber*innen gibt.

Brasilien

Rio de Janeiro und São Paulo sind die Heimatstädte des Samba. Durch die Bossa Nova, einer Stilrichtung in der brasilianischen Musik, die Samba und Jazzelemente vermischt, erlangte die brasilianische Musik weltweite Bekanntheit.

Großbritannien

London, die Hauptstadt Großbritanniens, zählt zu den vielfältigsten Städten der Welt. Kein Wunder, dass sie auch musikalisch überzeugt. Von Klassik über Rock’n’Roll bis hin zu Britpop – in London lassen sich zahlreiche Spuren und Wurzeln finden. Selbst wer nichts mit Musik am Hut hat, kennt den berühmten Zebrastreifen auf der Abbey Road, den die Beatles für ihr Albumcover überquert haben. Großbritannien hat aber noch mehr zu bieten. Liverpool wird auch die „City of Pop“ genannt, da nirgendwo auf der Welt so viele Nummer-Eins-Hits produziert wurden.

Australien

Das Didgeridoo ist ein traditionelles Musikinstrument der Aborigines und wird seit Tausenden von Jahren verwendet. Das Instrument wird sowohl in Kinderliedern als auch in rituellen Gesängen verwendet. Es findet aber auch in moderneren Musikgenres Anklang. Durch die britische Kolonialisierung wurden die Künstler*innen stark von deren Musikvorlieben beeinflusst. Im Grunde unterscheidet sich die musikalische Vielfalt deshalb kaum zur westlichen. Die bekanntesten Künstler*innen und Bands aus Australien sind AC/DC, Iggy Azalea, Tame Impala, Empire of the Sun und Sam Sparro.

USA

Nashville wird auch die „Music City“ genannt, da sie die Heimat von Country- und Westernmusik ist. Die Radioshow „Grand Ole Opry“ sendet seit 1925 Countrykonzerte live und ist die älteste Radioshow der USA.

Memphis gilt als Geburtsort des Rock’n’Rolls, Blues und Soul. Dort befindet sich auch das ehemalige Anwesen von Elvis, wo er auch begraben wurde. Graceland wurde 1982 in ein Museum verwandelt und wird jährlich von etwa 600.000 Tourist*innen besucht.

Aber auch der Rest der USA kann auf eine eigene Musikgeschichte zurückblicken. In New Orleans wurde der Jazz geboren, in New York City liegen die Wurzeln des Hip Hops und der Broadway Musicals und in Seattle wurde der Grunge erfunden.

Schweden

ABBA ist die wohl erfolgreichste schwedische Band aller Zeiten. Ihrem Erfolg schlossen sich viele weitere Bands aus Heavy Metal und Rock an, wie etwa Mando Diao und The Hives. Auch schwedische Elektromusik erlangte durch Avicii, Swedish House Mafia und Zara Larsson weltweite Bekanntheit.

Volksmusik oder eher Melodien waren bei den Schwed*innen schon früh von großer Nützlichkeit. Kuhhirt*innen verwendeten Melodien als Signalrufe, die verschiedene Bedeutungen haben konnten.

Italien

Wer an Musik aus Italien denkt, dem wird wahrscheinlich die Oper in den Sinn kommen. Die Oper, wie wir sie heute kennen, hat ihren Ursprung in Florenz am Ende des 16. Jahrhunderts. Kaum zu glauben, dass sie heute immer noch großen Einfluss auf die italienische Musik hat. Neben der typischen Italo Disco findet die Oper ab und zu auch ihren Weg in den italienischen Pop, wie zum Beispiel die Band „Il Volo“ beweist.

Japan

In Japan etablierte sich Anfang der 1990er-Jahre der J-Pop. Es handelt sich um japanische Popmusik mit elektronischen Rock-Einflüssen. Die Musikrichtung hat auf der ganzen Welt Fans und auch starken Einfluss auf deren Mode. Hamamatsu wurde von der UNESCO im Jahr 2014 zur „Stadt der Musik“ ernannt. Hier steht auch Japans einziges Museum für Musikinstrumente vergangener Zeit.

 

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