Ich heiße Mark und ich war letztes Schuljahr auf Auslandsjahr in Norwegen. Ich weiß nicht wirklich, was ich hier schreiben soll, oder wie man überhaupt ein ganzes Jahr in ein paar hundert Wörtern zusammenfassen kann. Aber ich glaube, ich halte es am besten chronologisch.
Mein Auslandsjahr in Norwegen begann am 16. August. An diesem schicksalhaften Tag bin ich dann schnurstracks nach Oslo geflogen. Im Gegensatz zu anderen Ländern wird man in Norwegen nicht von der Gastfamilie empfangen, sondern man geht direkt in ein AFS „Willkommenslager“.

Am ersten Tag war das einer unserer „Ice Breaker“, leider Gottes ist bei dem aber nicht nur das metaphorische Eis gebrochen, sondern auch das Tau ist in der Mitte durchgerissen… (Leider kann ich hier keine Videos einfügen sonst würde ich das Video davon hier dazugeben.)
Nach diesem Willkommenslager sind wir dann wieder zurück zum Flughafen, von dort dann direkt weiter zu unseren Gastfamilien mit den norwegischen Öffis gefahren (die sehr schön sind, aber furchtbar unpünktlich). Etwas, das ich noch erwähnen sollte ist, dass man weniger als einen Tag zu Hause bei der Gastfamilie hat, bevor die Schule beginnt (Anreise am 16., Willkommenscamp bis 18., Schule am 19.). Auf jeden Fall sind wir dann am 18. bei der Gastfamilie angekommen und von dort ging dann das echte Auslandsjahr so richtig los.
Ich hatte eine sehr polarisierte Zeit in meinen ersten bisschen mehr als 2 Wochen. In der Schule konnte ich mich fast sofort wunderbar einleben, doch bei meinem „Gastvater“ war das nicht ganz so. Gott sei es gedankt konnte ich nach bisschen mehr als 2 Wochen Familie wechseln, ohne Schule zu wechseln. Das war besonders wichtig für mich, da es mir in der Schule so gut ging.
Meine zweite Gastfamilie war das Beste, was mir je hätte passieren können. Nicht nur hatten sie 3 wunderbare Hunde, sondern sie waren auch fantastische Menschen, bei denen ich jeden Tag zu Hause genießen konnte.

Die Schule hat Spaß gemacht!

Einer meiner ersten Tage. (Links Guinness, Labrador, Geburtstagskind, Mitte ich…, Rechts Tica , Schipperke, die Königin)
In Norwegen war die Schule im Vergleich zu Österreich relativ einfach und unaufwändig. Daher habe ich mir ein neues Hobby, das Klettern, angeeignet. Ich habe dadurch viele Freunde gefunden und extrem viel Spaß gehabt.

Wir haben eine Wand 5 Minuten von meinem Haus entfernt gefunden und dann auch als erste „erklettert“.
So ging dann das Jahr weiter, wahnsinnig viel Klettern mit Freunden, Schule, etc. Im Jänner gab es dann das „Midtårsleier“, das Lager in der Mitte des Jahres. Wir sind in den Polarkreis nach Tromsø geflogen, und es war wahnsinnig geil. Bilder sagen mehr als Worte:

AFS 24/25 in Tromsø (der mit dem Heiligenschein bin ich).

Danach ging das Leben eigentlich normal weiter, es gab viel Schnee, es war kalt, und es war eine extrem coole Zeit.

Das war der Anfang der Schneesaison…
Dann kam der größte Tag in Norwegen, der 17. Mai. Die Norweger feiern hier die Verfassung ihrer Verfassung.

17. Mai (von links nach rechts: Oscar, Vilder, Ich, Teodor) – sehr gute Freunde von mir und ich.
Die Zeit flog recht schnell danach vorbei und schon waren wir bei dem „Avslutningsleir“ (Abschlusslager auf gut Norwegisch). So ist eines der besten Jahre meines Lebens ist zum Schluss gekommen. Ein Auslandsjahr zu machen war wahrhaftig eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe.

Das offizielle Gruppenbild vom Abschlusslager in Oslo.

Ein spontanes Bild vom Abschlusslager in Oslo.
Schüler Mark war im Schuljahr 2024/25 in Norwegen und wurde dafür mit einem Teilstipendium von der AFS Stipendienstiftung unterstützt.

